CSyeah #001: Antrittsrede

In dieser Folge erkläre ich Grundsätzliches zum Podcast. Empfehlenswert für alle Neueinsteiger.

Shownotes:

Just Do It mit Shia LaBeouf

CSyeah Twitter– und Facebook-Account

Mikrofon: Es heißt richtig Blue Snowball (nicht die iCE Version)

Aufnahme-Programm Audacity

WordPress Plugin PowerPress

Andere Podcasts:

Ergebnisse: Nachhaltigkeitsmedien Playbuzz-Umfrage

Im März habe ich eine Umfrage zum Thema Konsum von Nachhaltigkeitsmedien erstellt. Die Motivation bestand vor allem daraus, den Dienst Playbuzz auszuprobieren. Als Fazit kann ich schon einmal sagen, dass zwar die Erstellung von Umfragen sehr leicht ist, die Ergebnisse jedoch nur eingeschränkten Mehrwert haben. Vor allem Ersteller mit großer Reichweite (Nachrichtenseiten, Menschen mit vielen Follower), welche die Umfrage nur auf einer Plattform teilen, dürfte das Tool ansprechen. Diese können damit auf einfache Weise ihren Inhalt etwas aufhübschen. Man darf auf keinen Fall den Ergebnissen eine Repräsentativität zusprechen, das ist aber auch nicht der Sinn dahinter.

Ich habe die Umfrage auf drei Plattformen geteilt. Auf meinem Twitter-Account, auf 3 Xing-Seiten zum Thema CSR und auf der Facebook-Seite meines Studiengangs. Als Auswertung erhalte ich folgende Statistik:

(mehr …)

Everlane – Transparenz auf der Webseite eines Modelabels

Das Modelabel Everlane macht hinsichtlich der Produkttransparenz vieles richtig. Es gibt einmal eine Darstellung der Herkunftsorte und zahlreiche Geschichten hinter den Produktionsstätten. Aber auch die Preise werden einigermaßen genau aufgeschlüsselt. Und was ich so zum ersten Mal gesehen habe (was aber nichts heißen muss, da die Eigenbezeichnung Fashion-Victim nun wirklich nicht zu mir passt): Bewegte Produktvideos!

Im Video könnt ihr Euch davon einen kleinen Eindruck verschaffen:

Nachhaltigkeitslabel für Restaurants

Dieser Artikel will zeigen, wie es um Nachhaltigkeit in Restaurants steht, vor allem anhand der Existenz von Nachhaltigkeitlabels.

Ein Koch mit großem Geschirr - Appetit für ein Nachhaltigkeitslabel?
Tim Reckmann, CC BY-NC-SA 2.0

Aus dem IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015 ist im Januar ein Bericht erschienen, welche das Ranking analysiert und Trends aufweist. Halt Stopp, jetzt erst ein Bericht über etwas, was im Jahr 2015 aktuell war? Nein, nur der erfasste Datenzeitraum der Unternehmen bezieht sich auf 2015. Das neue Ranking wurde im September 2016 vorgestellt, also noch einigermaßen frisch. Ein Ergebnis, was auch Marcus Eichhorn hervorgehoben hat, ist die zögerliche Entwicklung bei den Nahrungsmittelunternehmen. Bei den Nichtberichterstattern sehe ich jedoch die Versicherungen wie Alte Leipziger, Debeka oder Signal Iduna vorne.

Wo bleibt der Kampf für mehr Nachhaltigkeit in Restaurants?

Doch Kritik gegenüber den Nahrungsmittel-Produzenten ist berechtigt. Mit  dem Deutsches Milchkontor hat sogar nur ein deutscher Konzern einen eigenständigen Nachhaltigkeitsbericht vorzuweisen. Und das in einer Branche, deren Produkte vom menschlichen Organismus aufgenommen werden. Da können sich die Verantwortlichen aus meiner Sicht erst recht darum bemühen, um das Vertrauen der Konsumenten zu kämpfen. Bei den KMUs sieht man, wie das funktionieren kann. Hier hat der Gewürz-/Tee-/Kaffeeproduzent Lebensbaum die Messlatte hochgelegt, wie ein vollständiger und schöner Bericht aussehen kann. Dabei reicht es auch eine Nummer kleiner, ich möchte nicht wissen, wie viel Arbeitsstunden das Erstellen des über 100-seitigen Berichts verschlungen hat.

Wenn jedoch schon die großen Konzerne hier schwächeln, was für eine Vorbildfunktion hat das für die Betriebe, die nicht unmittelbar an der Produktion beteiligt sind? In Supermärkten kann man sich immerhin noch an den verschiedenen Siegel auf den Produkten orientieren. Aber wie sieht das eigentlich bei Restaurants aus?

(mehr …)

Shorty: Zwei große grüne Unternehmenspersönlichkeiten im Vergleich

David Barnas, CC BY-NC 2.0

Douglas Tompkins war Schöpfer der Textilmarken The North Face und Esprit. Yvon Chouinard steht hinter der Marke Patagonia. Ersterer verabschiedete sich größtenteils aus der Modelwelt, kaufte Land und schützte es dadurch bis zu seinem tragischen Unfalltod 2015. Der ehemalige Kletterer Chouinard lenkt weiterhin Patagonia und steht an der Speerspitze umweltverträglicherer Outdoor-Kleidung.

Geoffrey Jones und Ben Gettinger haben 2016 die umweltstrategischen Vermächtnisse der beiden Unternehmer verglichen. Am Ende sprechen sie sich dafür aus eine Mischung aus beiden Strategien zu empfehlen. Aber vor allem werden die zwei Männer als Beispiele in die Geschichte eingehen, wie man wirtschaften kann, ohne nur profitgetrieben zu sein.

Hier geht es zum Paper: Jones, Goeffrey & Gettinger, Ben (2016): Alternative Paths of Green Entrepreneurship: The Environmental Legacies of the North Face’s DougTompkins and Patagonia’s Yvon Chouinard. In: Havard Business School (ed.): Working Paper 17-034. Online (11.02.2017): http://www.hbs.edu/faculty/Publication%20Files/17-034_3e22f39d-9008-4eb9-b41f-cf47a29989dc.pdf.

#nachhaltige100 – Clevere Aktion von Triodos

Nein, das ist kein Schmoll-Post. Die #nachhaltige100 finden ohne mich statt. Das ist okay, man ist ja erst am Anfang. Um jetzt alle abzuholen, die nicht wissen was die#nachhaltige100 sind: Die Triodos Bank hat seit ein paar Monaten ein Ranking von Nachhaltigkeits-Influencer erstellt. Sortiert wurde nach dem Klout-Score, ein Maß wie „bedeutend“ (Follower, Aktivitäten,…) man auf Sozialen Netzwerken ist. Einbezogen wurden Menschen, die sich damit identifizieren, die Nachhaltigkeit voranbringen zu wollen.

Heute wurden die glücklichen Algorithmussieger nach Berlin eingeladen, um ein Netzwerktreffen zu veranstalten. Das klingt jetzt für jeden Menschen, der sich a) nicht mit nachhaltigem Wirtschaften beschäftigt, b) Netzwerken für nicht relevant hält oder c) andere Formen von Anerkennung bevorzugt, nach einem Schulterzucken. Aber es gibt nicht wenige Menschen, die voller Stolz ihren Rankinglatz auf Twitter teilen. Und ja, ich würde es wohl auch machen. (mehr …)

Nachhaltigkeitsbericht-Check: Werkhaus

 

Werkhaus kann eigentlich nur symphatisch sein. Vielleicht ging es vielen wie mir, die das erste Mal mit der Marke in Kontakt gekommen sind, als sie die Werkhaus Stifthalter in den Händen hielten. Ihre Stecksysteme machten das Unternehmen bekannt. Die beiden Gesichter des Unternehmens Holger und Eva Danneberg scheinen aber noch immer sehr bodenständig zu sein. Vor ein paar Jahren begegnete ich Holger Danneberg in Lüneburg bei einer Veranstaltung, eine wirklich interessante Unternehmenspersönlichkeit, welche offen war für die Ideen der Studierenden. Das Unternehmen Werkhaus Design + Produktion GmbH wuchs seitdem, es wurden immer mehr Werkhaus-Geschäfte eröffnet. Die Produktpalette erweiterte sich auch Wohnaccessoires, zuletzt auch Möbel für Drinnen und Draußen.

Jetzt kam der zweite Nachhaltigkeitsbericht auf, worauf mich Umweltdialog aufmerksam machte. Ich habe mir den Bericht durchgelesen und schreibe, was mir dabei aufgefallen ist. (mehr …)

Was ist FBA und was macht es für einen Sinn?

[puamella] CC BY-SA 2.0
Auf der Suche nach neuen Podcast-Perlen bin ich heute bei ‚Level up! Der Podcast für Querdenker und Visionäre‘ gelandet. Ein ansprechender Titel, also mal reinhören was Johannes Ungerer und Lukas Mankow Schönes erzählen. Binnen weniger Minuten steigt Unbehagen in mir auf. Nach der ersten Folge tendiere ich leider schon wieder dazu, den Kanal zu deabonnieren. Im Prinzip geht es bei den ‚Visionen‘ die ganze Zeit darum, mit etwas namens FBA ordentlich Geld zu scheffeln.

(mehr …)

DDL: SDGs und Finanzen, Tinder fürs Tauschen, Kapitalismus bei Deutschlandfunk (#001)

Die Drei Lesezeichen: Das sind kurze und knackige Lesetipps, frisch von meiner letzten Surfwelle.

5 ways financial services companies can turn SDGs into opportunities (GreenBiz, 07.02.2017, Charlotte Bancilhon): Alle sprechen über die SDGs und ihre Bedeutung für Unternehmen. Der Artikel beschäftigt sich mit den Chancen für die Finanzbranche.

Das Tinder für Gebrauchtes (enorm, Vincent Halang): Eine neue App bringt Tauschende per Wisch zusammen. Würde ich einmal ausprobieren, wenn ich gerade in Deutschland wäre.

Ökonomisches Weltsystem – Postkapitalistische Perspektiven (Deutschlandfunk, 29.01.2017, Raul Zelik): Dieser Beitrag des Deutschlandfunks wird mit gerade des Öfteren bei Facebook empfohlen. Für Leute, die mal wieder etwas Grundsätzliches hören möchten.