Suffizienz bedeutet, die eigene Zufriedenheit vom Ressourcenverbrauch zu trennen. Wir brauchen nicht weniger vom Falschen (Effizienz). Und wir haben wahrscheinlich nicht genug Zeit, um unsere Wirtschaft in perfekte Kreisläufe zu verwandeln (Konsistenz).

Schwierige Voraussetzungen

Stattdessen sollten wir uns überlegen, was wirklich wichtig ist und auf was wir verzichten können. Das ist schwer, gerade wenn Werbung und der Drang zum Wachstum uns immer nach dem „Mehr“ streben lässt.

Doch vielleicht sollten wir vor allem nach mehr Zeit für uns selbst Ausschau halten. Zeitwohlstand ist dafür der Begriff.

Teilen als Bestandteil der Kreislaufgesellschaft

Eine Sache habe ich aber noch nie verstanden: Warum gibt es Büchereien für Bücher, aber nichts mit ähnlicher Verbreitung für andere Gegenstände?

Das gemeinsame Teilen halte ich für eine wichtige Soziale Praxis. Sie hilft dabei, dass wir als Gesellschaft mehr zusammenkommen. Und wir sparen dadurch auch viele Ressourcen ein.

Dinge besser nutzen

Daher möchte ich für meinen Wohnort Bremen ein Leihangebot für Gegenstände erschaffen. Das nennt sich aktuell Leihklub. Denn auch Organisationen können Suffizienz als Strategie einsetzen.

Selbst politische Rahmenbedingungen können Suffizienz erleichtern. Oder zumindest ermöglichen, dass weitere Suffizienzinnovationen ausprobiert werden können. Auch dafür interessiere ich mich.