CSyeah #004 Der Grüne Pfad mit Stefan Baumeister

Auf dem Grünen Pfand spreche ich mit jungen Leuten, die sich mit nachhaltigem Wirtschaften in ihrem Job oder in ihrer Initiative beschäftigen. Im ersten Interview habe ich mich mit Stefan Baumeister getroffen, der in Finnland lebt und seine Doktorarbeit über Umweltlabels im Personenflugverkehr geschrieben hat. Wir behandeln das finnische Bildungssystem, den Studiengang Corporate Environmental Management und Ampeln für Flugzeuge.

CSyeah #003: Ideendusche (YooWeeDoo, Crowdfunding, beste Idee der Welt)

Dies ist die erste Folge des Formats Ideendusche. Wer sich auf der Suche befindet nach Inspirationen und Ideen, wie man mit jungen Initiativen und Unternehmen einen positiven Impact auf Deutschland haben kann, ist hier genau richtig.

 

Links:

 

 

SirPlus: Food-Outlet Crowdfunding

 

 

 

Übersicht über Presiträger des YooWeeDoo-Ideenwettbewerbs 2017

 

Lizenzen:

 

– Jodel-Einlage aus Oesch’s die Dritten – Jodeln ist cool 2012
https://www.youtube.com/watch?v=6jvu6SEZf7o

 

-Intro:
Forget the Wale – I know Where You’ve been
Source: http://freemusicarchive.org/music/Forget_the_Whale/What_I_Tell_Myself_EP/I_Know_Where_Youve_Been
License: http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/
Royalty Free Music found @ https://starfrosch.com

Nachhaltigkeitspotenzial von Plattform-Kooperativen

 

Ich habe die Qual der Wahl, welches Masterarbeits-Thema ich mir aussuchen möchte. Ein Träumchen wäre dabei, fast sämtliche Interessen (Nachhaltiges Wirtschaften, Transparenz, Partizipation, Soziale Innovationen, Digitalisierung) von mir unter einen Hut stecken zu können. An meiner Uni Oldenburg gibt  es zurzeit das Projekt eCOInnvateIT, welches mir hierfür vielleicht Raum bieten könnte. In meinem Mittelpunkt: Plattform-Kooperativen, also eine Art Genossenschaft für digitale Inhalte.

Warum nicht Altes und Neues zusammenbringen?

Und das ist die Vorhabenskizze dazu, die ich (leicht verändert) an die Verantwortlichen geschickt habe. (mehr …)

CSyeah #002 Pressehör Ausgabe 04_17

So viele interessante Seiten zum nachhaltigem Wirtschaften im Netz und keine Zeit sie zu besuchen? Ich picke die Highlights für Euch raus! Mit ein klein bisschen Stolz, aber auch noch viel Demut vor der Aufgabe vor mir, präsentiere ich die erste Ausgabe des CSyeah Pressehör!

Bitte gebt vor allem per kurzer Umfrage Feedback, was ich besser machen kann.

Hier ist die Ausgabe auf iTunes, hier auf Soundcloud zu finden.

Und hier finden sich die Links zu den Texten, die in der Ausgabe angesprochen werden:

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CSyeah #001: Antrittsrede

In dieser Folge erkläre ich Grundsätzliches zum Podcast. Empfehlenswert für alle Neueinsteiger.

Shownotes:

Just Do It mit Shia LaBeouf

CSyeah Twitter– und Facebook-Account

Mikrofon: Es heißt richtig Blue Snowball (nicht die iCE Version)

Aufnahme-Programm Audacity

WordPress Plugin PowerPress

Andere Podcasts:

Ergebnisse: Nachhaltigkeitsmedien Playbuzz-Umfrage

Im März habe ich eine Umfrage zum Thema Konsum von Nachhaltigkeitsmedien erstellt. Die Motivation bestand vor allem daraus, den Dienst Playbuzz auszuprobieren. Als Fazit kann ich schon einmal sagen, dass zwar die Erstellung von Umfragen sehr leicht ist, die Ergebnisse jedoch nur eingeschränkten Mehrwert haben. Vor allem Ersteller mit großer Reichweite (Nachrichtenseiten, Menschen mit vielen Follower), welche die Umfrage nur auf einer Plattform teilen, dürfte das Tool ansprechen. Diese können damit auf einfache Weise ihren Inhalt etwas aufhübschen. Man darf auf keinen Fall den Ergebnissen eine Repräsentativität zusprechen, das ist aber auch nicht der Sinn dahinter.

Ich habe die Umfrage auf drei Plattformen geteilt. Auf meinem Twitter-Account, auf 3 Xing-Seiten zum Thema CSR und auf der Facebook-Seite meines Studiengangs. Als Auswertung erhalte ich folgende Statistik:

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Everlane – Transparenz auf der Webseite eines Modelabels

Das Modelabel Everlane macht hinsichtlich der Produkttransparenz vieles richtig. Es gibt einmal eine Darstellung der Herkunftsorte und zahlreiche Geschichten hinter den Produktionsstätten. Aber auch die Preise werden einigermaßen genau aufgeschlüsselt. Und was ich so zum ersten Mal gesehen habe (was aber nichts heißen muss, da die Eigenbezeichnung Fashion-Victim nun wirklich nicht zu mir passt): Bewegte Produktvideos!

Im Video könnt ihr Euch davon einen kleinen Eindruck verschaffen:

Nachhaltigkeitslabel für Restaurants

Dieser Artikel will zeigen, wie es um Nachhaltigkeitslabels in Restaurants steht.

Tim Reckmann, CC BY-NC-SA 2.0

Aus dem IÖW/future-Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015 ist im Januar ein Bericht erschienen, welche das Ranking analysiert und Trends aufweist. Halt Stopp, jetzt erst ein Bericht über etwas, was im Jahr 2015 aktuell war? Nein, nur der erfasste Datenzeitraum der Unternehmen bezieht sich auf 2015. Das neue Ranking wurde im September 2016 vorgestellt, also noch einigermaßen frisch. Ein Ergebnis, was auch Marcus Eichhorn hervorgehoben hat, ist die zögerliche Entwicklung bei den Nahrungsmittelunternehmen. Bei den Nichtberichterstattern sehe ich jedoch die Versicherungen wie Alte Leipziger, Debeka oder Signal Iduna vorne.

Doch Kritik gegenüber den Nahrungsmittel-Produzenten ist berechtigt. Mit  dem Deutsches Milchkontor hat sogar nur ein deutscher Konzern einen eigenständigen Nachhaltigkeitsbericht vorzuweisen. Und das in einer Branche, deren Produkte vom menschlichen Organismus aufgenommen werden. Da sollte sich aus meiner Sicht erst recht darum bemüht werden, um das Vertrauen der Konsumenten zu kämpfen. Bei den KMUs sieht man, wie das funktionieren kann. Hier hat der Gewürz-/Tee-/Kaffeeproduzent Lebensbaum die Messlatte hochgelegt, wie ein vollständiger und schöner Bericht aussehen kann. Dabei reicht es auch eine Nummer kleiner, ich möchte nicht wissen, wie viel Arbeitsstunden das Erstellen des über 100-seitigen Berichts verschlungen hat.

Wenn jedoch schon die großen Konzerne hier schwächeln, was für eine Vorbildfunktion hat das für die Betriebe, die nicht unmittelbar an der Produktion beteiligt sind? In Supermärkten kann man sich immerhin noch an den verschiedenen Siegel auf den Produkten orientieren. Aber wie sieht das eigentlich bei Restaurants aus?

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Shorty: Zwei große grüne Unternehmenspersönlichkeiten im Vergleich

David Barnas, CC BY-NC 2.0

Douglas Tompkins war Schöpfer der Textilmarken The North Face und Esprit. Yvon Chouinard steht hinter der Marke Patagonia. Ersterer verabschiedete sich größtenteils aus der Modelwelt, kaufte Land und schützte es dadurch bis zu seinem tragischen Unfalltod 2015. Der ehemalige Kletterer Chouinard lenkt weiterhin Patagonia und steht an der Speerspitze umweltverträglicherer Outdoor-Kleidung.

Geoffrey Jones und Ben Gettinger haben 2016 die umweltstrategischen Vermächtnisse der beiden Unternehmer verglichen. Am Ende sprechen sie sich dafür aus eine Mischung aus beiden Strategien zu empfehlen. Aber vor allem werden die zwei Männer als Beispiele in die Geschichte eingehen, wie man wirtschaften kann, ohne nur profitgetrieben zu sein.

Hier geht es zum Paper: Jones, Goeffrey & Gettinger, Ben (2016): Alternative Paths of Green Entrepreneurship: The Environmental Legacies of the North Face’s DougTompkins and Patagonia’s Yvon Chouinard. In: Havard Business School (ed.): Working Paper 17-034. Online (11.02.2017): http://www.hbs.edu/faculty/Publication%20Files/17-034_3e22f39d-9008-4eb9-b41f-cf47a29989dc.pdf.